Schließung der Sill – Bozens Eissportwelt ist in Gefahr

Die Eissportanlage der Sill wurde vor ein paar Tagen wegen eines Balkenbruchs an der Dachkonstruktion, verursacht durch starken Schneefall, geschlossen. Ein weiterer Schlag in einem bereits schwierigen Jahr für Sportwelt, aufgrund der Pandemie, die zu einer Unterbrechung des Trainings und der Meisterschaften geführt hat, zusammen mit einer Menge Unsicherheit über die Zukunft. Gerade als die Aktivität endlich wieder anlief, fanden wir uns ohne genügend Eisstunden wieder.

Bekanntlich kann die HCB-Foxes-Akademie – zusammen mit den vielen Vereinen, die im Eissport tätig sind – auf zwei Anlagen zählen: die Eiswelle und die Sill (die „Pista Zero“ kann in der Tat nur in geringerem Umfang und für die Eislaufkurse für die Jüngsten genutzt werden). Der Zusammenschluss der beiden Eishockeyvereine der Stadt, der vor mehr als zwei Jahren stattfand, hat glücklicherweise zu einer Optimierung der Eiszeiten geführt und die Situation schien sich in Erwartung der zweiten Eisbahn der neuen Eiswelle zu stabilisieren: „Die Sill ist eine Struktur, die schon in der Vergangenheit mit vielen Problemen zu kämpfen hatte, aber jetzt ist die Situation kritisch – erklärt Manuela Carrucciu, Präsidentin der HCB Foxes Academy – es scheint, dass die Sicherheitsarbeiten Monate dauern werden und wir in der Zwischenzeit 15 Eisstunden pro Woche verloren haben. Die Jungs und Mädchen müssen trainieren, das IHL-Division-1-Team im Moment in Trient, was mit enormen Kosten verbunden ist“.

Zum Schluss noch ein Appell an andere Eisvereine, wie z.B. den Eiskunstlauf: „Ich glaube, dass der Weg des Zusammenschlusses zwischen den Vereinen der richtige ist, so könnten wir alle über mehr Eisstunden verfügen“.